Wer uns kennt, weiß: Wir packen gern. Wer uns nicht kennt, weiß es spätestens nach diesem Beitrag. Denn unser Reisewandel ist eine Geschichte voller Spontanität, Kompromisse und einem Auto, in das erstaunlich viel hineinpasst. Vom unbeschwerten Paarurlaub bis zum Familienurlaub mit Hund und Stöpsel: Wir nehmen euch mit auf unseren Reisewandel und zeigen euch, was sich verändert hat, was geblieben ist und was definitiv nicht mehr ins Handgepäck passt.
Der Anfang vom Reisewandel: Paarurlaub ohne Schnickschnack
Am Anfang war alles herrlich unkompliziert. Beim Paarurlaub suchten wir uns aus unzähligen Unterkünften einfach die aus, die uns am besten gefiel. Ob Auto oder Flugzeug, völlig egal: Die Reisemöglichkeiten waren komplett offen. Gepackt haben wir nur für uns selbst, ein paar Klamotten, die wichtigen Unterlagen, fertig.
Und vor Ort? Da gab es keinen Plan, und genau das war der Plan. Wir gestalteten die Tage flexibel, machten, worauf wir Lust hatten, und entschieden sogar beim Essen komplett spontan. Wenn wir heute daran zurückdenken, kommt uns dieser Paarurlaub fast wie ein Wellnesswochenende für die Seele vor. Der erste Abschnitt unseres Reisewandels war also vor allem eins: entspannt.
Reisen mit Hund: Wenn Lana mitkommt
Dann zog Lana bei uns ein, und der Reisewandel bekam eine neue Richtung. Beim Reisen mit Hund sind die Möglichkeiten plötzlich deutlich eingeschränkt. Die Anreise läuft im Prinzip nur noch mit dem Auto, denn das Flugzeug wollen wir Lana nicht zumuten. Dadurch fallen zu weit entfernte Ziele weg, weil die Fahrt einfach zu aufwendig wird. Auch bei der Unterkunft müssen wir Abstriche machen, denn nicht jede nimmt Hunde auf.
Dazu kam das Packen: Da haben wir unser Talent als „Tetris-Meister“ entdeckt. Das Auto war bis unters Dach gefüllt, und rückblickend war das die perfekte Vorstufe zu dem, was später mit Stöpsel noch kommen sollte.
Lana, ihre Unsicherheiten und unsere kleinen Fortschritte
Lana bringt Unsicherheiten und Ängste mit, deshalb wollten wir sie von Anfang an nicht mit zu vielen neuen Eindrücken überfordern. Bei einem kompletten Ortswechsel ist das allerdings leichter gesagt als getan. Die ersten Anläufe waren daher anstrengender, als wir es von früher kannten. Aber jedes Mal waren wir um Erfahrungen reicher und konnten uns Stück für Stück an einen Urlaub herantasten, der für uns alle erholsamer ist. Das haben wir beim Reisen mit Hund mitgenommen:
- Hotel geht, aber mit Geduld: Lana braucht viel Gewöhnungszeit, und die Nächte werden erst nach ein paar Tagen ruhiger.
- Ein Stück Zuhause hilft: Schon Kleinigkeiten geben ihr Halt. Unsere rote Kuscheldecke, in die wir uns zu Hause alle gemeinsam eingekuschelt haben, hat Lana im Hotel direkt nach dem Ausbreiten in Beschlag genommen.
- Wohnung oder Haus sind ideal, am besten mit eingezäuntem Garten.
- Städtetrips nur in Maßen: Mittlerweile klappt das schon viel besser, aber ein Tag reicht, alles andere ist zu viel.
- Natur und Strand sind die besten Urlaubsziele für sie.
Unsere Erfahrung beim Reisen mit Hund: Mit etwas Geduld, einem Stück Zuhause im Gepäck und Zielen, die zu Lana passen, wird aus Anstrengung nach und nach echte Erholung.
Familienurlaub mit Hund und Stöpsel: Der Reisewandel geht weiter
Und dann kam Stöpsel. Plötzlich ging es nicht mehr um Paarurlaub oder darum, ein Ziel für Lana zu finden, sondern um echten Familienurlaub. Beim Reisen mit Hund und Kind hat sich noch einmal vieles verändert, und unser Reisewandel hat spürbar an Tempo zugelegt.
Das Auto ist inzwischen größer, aber nicht unbedingt geräumiger. Zum Glück haben wir ja unseren „Tetris-Meister“, der es trotzdem regelt. Eine Dachbox bringt dabei große Erleichterung, denn so ist das Auto selbst weniger voll. Allein für Stöpsel füllen wir das halbe Auto, denn bei uns zählt das Motto: Lieber zu viel als zu wenig. Dazu kommen sperrige Teile wie Kinderwagen und Reisebett.
Das Gute: Autofahrten klappen bei uns am besten, wenn Stöpsel schläft. Und das Auto sorgt zuverlässig für stundenlange Schläfchen. So startet jeder Familienurlaub schon mal entspannt.
Unsere Packliste: Der Reisewandel im Gepäck
Damit wir nichts vergessen, haben wir unsere Packliste in einer Tabelle festgehalten. Sie begleitet jeden Familienurlaub und ist unsere kleine Rettung beim Reisen mit Hund und Kind.
| Lana | Stöpsel |
| Körbchen | Reisebett |
| Leine, Geschirr und Halsband | Kinderwagen |
| Näpfe | Trage |
| Futter und Snacks | Windeln |
| Spielzeug | Erste-Hilfe-Tasche mit Zäpfchen gegen Fieber, Schmerzen und Bauchschmerzen, Zahnroller, Fieberthermometer, Pflaster und Desinfektionsspray |
| Handtücher | Nachtlicht |
| Babyphone | |
| Mülltüten für Windeln | |
| Feuchttücher | |
| Kleidung (lieber 5 Bodies zu viel als 2 zu wenig) | |
| Wundcreme | |
| Wind- und Wettercreme | |
| Pflegecreme | |
| Spucktücher | |
| Spielzeug | |
| Nestchen | |
| Schlafkleidung |
Wie ihr seht, spiegelt sich der Reisewandel auch im Gepäck wider: Aus einer Tasche für zwei wurde eine halbe Wohnungsauflösung.
Fazit: Wie der Reisewandel uns verändert hat
Unser Reisewandel hat uns gezeigt, dass Urlaub nicht kompliziert sein muss, auch wenn er es manchmal ist. Ja, wir planen heute mehr, packen mehr und machen Pausen, die Stöpsel diktiert. Aber wir erleben auch mehr: gemeinsame Momente am Strand, Lana mitten in der Natur und einen Stöpsel, der die Welt mit großen Augen entdeckt. Jeder Abschnitt unseres Reisewandels hatte seinen eigenen Charme, vom unbeschwerten Paarurlaub bis zum turbulenten Familienurlaub.
Und wir sind sicher, dass dieser Reisewandel noch lange nicht zu Ende ist. Mit jedem neuen Ziel lernen wir dazu, und unsere Erfahrungen mit dem Reisen mit Hund und Kind teilen wir gern hier auf dem Blog. Ob Paarurlaub, Familienurlaub oder Reisen mit Hund: Unser Reisewandel bleibt spannend, und der nächste Urlaub kommt bestimmt.
