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Die Parasiten: Unser Weg mit Giardien beim Hund

Lesedauer

3–4 Minuten

Der Jackpot beim Tierarzt

Für Raphael war bei dem Thema Hund ohnehin schon alles neu, doch mit diesem Thema hatte auch Alexandra ihre Premiere. Beim ersten Tierarztbesuch ging es eigentlich nur darum, den Test zu bestehen, der bescheinigte, dass wir Lana halten dürfen. Vorsichtshalber ließen wir auch gleich einen Kottest auf Würmer und Parasiten machen. Beim Vorsorgetermin mit dem Tierschutz hieß es noch, das sei nicht unbedingt nötig. Gut, dass wir nicht darauf gehört haben! Ein paar Tage später kam das Testergebnis und wir dachten uns: Jackpot, Giardien beim Hund 🙈. Dass Parasiten beim Hund so viel Arbeit machen können, hätten wir uns vorher nicht träumen lassen.

Unser Plan: Hygiene und Futter

Damit begann eine Reise, die einige Monate dauern sollte. Giardien beim Hund sind einzellige Darmparasiten und können unter anderem für weichen Kot sorgen. Wir mussten uns also erst einmal einlesen, wie wir das Thema in den Griff bekommen. Schnell war klar: Die wichtigsten Pfeiler sind Hygiene und Futter. Gegen Lanas weichen Kot bekam sie vom Tierarzt außerdem Antibiotika, die wir wieder absetzen durften, sobald der Kot fester wurde. Wer wie wir zum ersten Mal mit Parasiten beim Hund zu tun hat, fühlt sich anfangs übrigens ein bisschen wie im falschen Film.

Hygiene im Dauereinsatz

Nun lag es an uns, Lana dabei zu helfen, die Parasiten loszuwerden. Das Tückische an Giardien beim Hund: Man sieht ihnen oft nichts an. Auch Lana hat uns zum Glück nichts davon spüren lassen. Das zunächst einfach gedachte Thema Hygiene erwies sich schnell als ziemlich aufwendig. Wir haben jeden Tag alle Sachen von Lana gewaschen und sie dafür in zwei Sets aufgeteilt, damit sie immer etwas Frisches hatte und wir abwechselnd waschen konnten. Türklinken, Griffe, Fernbedienungen und Telefone wurden täglich desinfiziert, und Lana schlief nur noch in ihren Körbchen. Aufs Bett durfte sie nicht mal kurz. Das Herz blutete dabei ein kleines bisschen, aber da mussten wir durch.

Das richtige Futter finden

Beim Futter haben wir uns Stück für Stück herangetastet. Giardien beim Hund verlangen da nämlich ein bisschen Fingerspitzengefühl. Eine Recherche hatte uns gezeigt, dass wir ihr möglichst Magenschonendes geben und übermäßig viele Kohlenhydrate vermeiden sollten. Eine Tierärztin riet uns zusätzlich, für diese Zeit hypoallergenes Futter zu geben, und zwar mit nicht zu vielen unterschiedlichen Bestandteilen. Darmsnacks von Mammaly bekam Lana zu dem Zeitpunkt schon, um ihre Darmbakterien anzuregen und eine gesunde Darmflora aufzubauen. Bei Fressnapf sind wir dann auf das hypoallergene Futter von Medica gestoßen und haben uns für die Variante mit Huhn und Kartoffeln in Nassform entschieden. Nassfutter, weil sich bei Lana mit dem anfänglichen Trockenfutter alles nur verschlimmert hatte. Huhn, weil es schon in den Darmsnacks steckte und wir dem Rat der Tierärztin folgen und nicht zu viele Zutaten mixen wollten.

Endlich giardienfrei

So haben wir an verschiedenen Rädern gedreht und nach jeder Umstellung eine Verbesserung bemerkt, bis wir das Gefühl hatten: Jetzt sind wir wirklich auf dem richtigen Weg. Nach ungefähr einem halben Jahr kam dann die erlösende Nachricht: Lana ist giardienfrei! Wir waren so erleichtert und konnten es kaum glauben. Giardien beim Hund sind lästig, aber mit Geduld bekommt man sie in den Griff. Bei uns hat es jedenfalls geklappt.

Vorsorge statt Nachsorge

Genau deshalb ist uns das Thema Vorsorge so wichtig: Wir testen Lanas Kot alle drei Monate mit den Tests von Vetevo. Wer einmal Giardien beim Hund hatte, schaut danach einfach genauer hin. Parasiten beim Hund früh zu erkennen, ist für uns der halbe Sieg. Eine Wurmkur machen wir aus eigenem Antrieb nur alle zwei Jahre, denn Lanas Magen ist empfindlich und wir wollen ihn nicht unnötig strapazieren. Durch die regelmäßigen Tests fühlen wir uns dabei trotzdem sehr sicher. So werden Giardien beim Hund bei uns hoffentlich nie wieder zur bösen Überraschung. Unser Fazit zu Parasiten beim Hund: Lieber einmal zu viel testen als einmal zu wenig. Und wenn ihr gerade selbst mit Giardien beim Hund kämpft: Durchhalten, es wird besser!